1. Amazing Grace Adventskonzerte 2003
     30. November 2003, Sankt Nikolaus Kirche, Reinach BL
     14. Dezember 2003, Kath. Kirche, Breitenbach SO
     15. Dezember 2003, Martinskirche, Basel

 

Etwas ganz Spezielles wurde angekündigt; die Advents-Konzerte unter dem Namen Amazing Grace. Zusammen mit namhaften Künstlern aus der schweizer Musikszene und zwei Mitglieder aus seiner Band, gastiert Heinz Flueckiger in den katholischen Kirchen in Reinach und Breitenbach und der Martinskirche in Basel.
Es war etwas ganz Spezielles; in den bis auf die hintersten Reihen und letzten Plätzen besetzten Kirchen, genossen die Besucher diese aussergewöhnlichen Konzerte. Wann kann man schon Heinz Flueckiger im Duett mit einem Musicalstar, einer Gospel- oder Soul-Sängerin hören, oder ein Alphorn mitten in einem klassischen Musikstück?
“If Tommorow Never Comes” im Duett mit Beija gesungen. Die unter die Haut gehenden Stimmen von Heinz Flueckiger, Florian Schneider oder der grossen “alten Dame des Blues” Othella Dallas, die perfekte Instrumentierung für einen solchen Anlass, dazu die unvergleichliche Akustik einer Kirche lassen nur erahnen was da für Gefühle aufgekommen sind. Ein Superkonzert, ein bewegendes Ereignis, hat man etwas Vergleichbares schon mal gehört oder gesehen?
Stehende Ovationen von begeisterten Konzertbesuchern waren der Beweis, dass etwas Aussergewöhnliches stattgefunden hat. Alle die nicht eines dieser Ereignisse erleben durften, seien getröstet, die Amazing Grace Advents-Konzerte werden ihre Fortsetzung finden, und sicher wieder mit gleich grossen Erfolg!

 

Musiker

 

Die Musiker: (von links nach rechts)

 

Thomas Hochstrasser: Obwohl die Bassgitarre das für den Laien wohl unauffälligste Instrument darstellt, ist sie dennoch wie das Fundament eines Gebäudes. Ist jenes Fundament schwach, kracht das Gebäude schon bei der kleinsten Erschütterung zusammen. Ein guter Bassist wie Thomas Hochstrasser sorgt denn auch unauffällig und unaufdringlich dafür, dass „Amazing Grace“ sich auf einem starken Boden bewegt.

 

Roger Trüssel: Die Steel-Guitar ist in der Country_Musik in etwa gleichbedeutend, wie die Mundharmonika im Blues. Wen wundert's, dass virtuose Steel-Gitarristen eine höchste Nachfrage erfahren. Vor allem in der Schweiz, hat unser Land europaweit doch die stärkste Country-Szene überhaupt. Zu den eigentlichen Protagonisten ihres Fachs gehört Roger Trüssel ganz ohne Zweifel.

 

Heinz Flückiger: In der Schweizer Country-Szene zählt er zu den besten Stimmen überhaupt. Begeistert von seinem Stimmorgan zeigte sich vor einigen Jahren auch Johnny Cash, mit dem er an lässlich eines Festivals in Nashville eine kurze Session zum Besten gab. Heinz Flueckiger erhielt denn auch von jenem Country-Superstar als Zeichen der grossen Anerkennung dessen Gitarre. Seit nunmehr 15 Jahren verzeichnet Heinz Flueckiger mit seiner Band Dusty Road grosse Erfolge.

 

Eliana Burki: Sie ist der eigentliche Shooting-Star der Schweizer Musikszene. Schon im Alter von fünf Jahren wusste sie, dass sie die Kunst des Alphornspielens erlernen wollte. Mit Jürg Sommer fand ihre Mutter denn auch einen ausgezeichneten Lehrer, der den eigentlichen Grundstein zu dem gelegt hat, was Eliana Burki heute auf diesem Instrument zu leisten vermag. Im Jahre 1996 entdeckte sie ihre Vorliebe zum Jazz und Blues, eine Musikrichtung, deren Interpretation man mit einem Alphorn wohl kaum für möglich halten könnte. Doch Eliana Burki machte das Unglaubliche möglich, was sie an zahlreichen Konzerte und TV-Auftritte im In- und Ausland immer wieder unter Beweis stellt.

 

Othella Dallas: Die in Memphis (USA) geborene Othella Dallas begann ihre Bühnenkarriere zunächst als Tänzerin, bevor sie durch ihren Ehemann Peter Wydler den Zugang zum Jazz fand. Von ihrer begnadeten Gesangsperformance zeigten sich denn auch sehr rasch Künstler wie Josephine Baker, Edith Piaf, Sammy Davis Jr., Duke Ellington, Cole Porter oder King Curtis begeistert, mit denen sie auch unzählige Male durch die USA, Europa und sogar Russland tourte. Unter der Leitung von Quincy Jones spielte Othella Dallas auch im Musical „Free and Easy“ mit. Unlängst erschien auch wieder eine neue CD mit dem Othella Dallas Quartet, die auch das von Duke Ellington eigens für sie komponierte Stück „Stridly for the Tourist“ enthält.

 

Beija: Acoustic Soul ist die wohl treffendste Bezeichnung für Beijas Stimme. Seien es ergreifende Soulballaden, Gospel- oder gar A-cappella-Songs, Beija überzeugt mit ihrer wandlungsfähigen und kraftvollen Stimme schon seit Jahren. Zahlreiche Erfolge in Musicals wie „Piaf“, „Little Shopof Horrors“ oder „Wizard of Ozhaben ihr bis heute das Prädikat einer ‚überaus begabten und kreativen Sängerin’ zuteil werden lassen. Als Vollblutmusikerin beherrscht sie zudem die verschiedensten Instrumente wie Klavier, Querflöte und Gitarre. Zu sehen und zu hören ist Beija zurzeit auch im Musical „Saturday Night Fever“.

 

Florian Schneider: Lange bevor er mit seiner hervorragenden Interpretation des „Phantom of the Opera“ zum eigentlichen Superstar wurde, verzeichnete der Liestaler Tenor bereits grosse Erfolge in namhaften deutschen Opernhäusern. Im Jahr 1990 entschied sich Florian Schneider als freischaffender Künstler zu arbeiten. Neben erfolgreichen Gastverpflichtungen in zahlreichen Theatern, unter anderem als Tamino in „Die Zauberflöte“ oder als Ernesto in „Don Pasquale“ betrat er in der Folge auch die ersten Musicalbühnen mit Hauptrollen in „Jesus Christ Superstar“ oder der „Rocky Horror Picture Show“. Grosse Erfolge verzeichnete er zur Zeit auch mit Mundart-Liedern zusammen mit seiner Band „Gugelfuehr“.

 

Thomas Moeckel: Er stammt aus einer seit mehreren Generationen aktiven Musikerfamilie und wurde so von seinem Vater, dem bekannten Kapellmeister Hans Moeckel, auch schon sehr früh geschult gefördert. Der mehrfache Preisträger am Jazzfestival Zürich spielte im Laufe seiner Karriere denn auch schon mit Grössen wie Glenn Ferris, Benny Goison, Herbie Mann, Jean ‚Toots’ Thielemans und Shirley Bassey. Thomas Moeckels Kunst sowohl an der Gitarre als auch auf der Trompete wird heute als Weltklasse bezeichnet.

 

Urs Rudin: Er zählt weit über die Region hinaus zu den wohl kreativsten Musikern schlechthin. Mit seiner Komposition der sinfonischen Rockdichtung „Der Schauerburger“, eine zweistündige Rockoper mit Sinfonieorchester, Chor, Rockband und zahlreichen Solistinnen und Solisten, wusste er sein hohes Potential sowohl als Musiker, Komponist als auch Arrangeur mehr als nur unter Beweis zu stellen. Urs Rudin ist indes auch als Pianist eine sehr gefragte Persönlichkeit, stellt er doch für viele internationale Bands immer wieder eine Bereicherung dar. Mit der Band „Baby's First Teddybear“ tourte er im Jahr 1991 gar über Monate in Russland.

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